Warum bestellen Ihre Kunden nicht die teuren Gerichte? (Und wie visuelles Neuromarketing es löst)
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10 Jan 20269 minRentabilidad

Warum bestellen Ihre Kunden nicht die teuren Gerichte? (Und wie visuelles Neuromarketing es löst)

Author

Javier Estévez

Redakteur bei Mennu

"Das Gehirn verarbeitet Bilder 60.000-mal schneller als Text. Wenn Ihre Speisekarte nicht ins Auge fällt, verlieren Sie Geld, bevor der Kunde die erste Zeile gelesen hat."

Sie haben ein spektakuläres Filetsteak auf der Karte. Es ist Ihr Star-Gericht mit der besten Gewinnmarge. Aber Tag für Tag kommen die Teller sauber in die Küche zurück... weil niemand es bestellt hat.

Ist der Preis das Problem? Wahrscheinlich nicht. Das Problem ist das wahrgenommene Risiko.

In diesem Artikel analysieren wir, warum Kunden "Angst" haben, teure Gerichte zu bestellen, und wie visuelles Neuromarketing, angewandt auf Ihre digitale Speisekarte, diese Verkäufe freisetzen kann.

Die Psychologie des Gastes: Verlustaversion

Wenn ein Kunde ein Gericht für 28€ in einer Textliste sieht (wie es bei Papiermenüs oder einfachen PDFs der Fall ist), löst sein Gehirn einen Alarm aus.

Der unterbewusste Gedanke ist: "Was, wenn ich 28€ bezahle und es mir nicht schmeckt? Besser, ich bestelle den 12€-Burger — das ist eine sichere Wette."

Damit der Kunde mehr ausgibt, müssen Sie diese Risikowahrnehmung reduzieren. Und der einzige Weg ist, seine Sinne zu stimulieren, bevor er die Kreditkarte zückt.

Wir essen mit den Augen (Buchstäblich)

Der Sehnerv ist 40-mal schneller als der Hörnerv. Er verarbeitet das Essensbild, lange bevor der Kunde die Beschreibung fertig gelesen hat.

Hier kommt das Visuelle Neuromarketing ins Spiel. Mehrere Studien zeigen, dass das Betrachten eines appetitlichen Essensfotos die Freisetzung von Ghrelin, dem Hungerhormon, auslöst.

Das Experiment "Blinde Speisekarte" vs. "Visuelle Speisekarte"

Stellen Sie sich zwei Restaurants vor:

Vergleich Blinde Speisekarte vs Visuelle Speisekarte
  • Restaurant A: Gibt Ihnen ein Blatt mit schwarzem Text: "Schokoladenkuchen - 7€".
  • Restaurant B: Bietet Ihnen einen interaktiven QR-Code, wo Sie ein brillantes Foto von schmelzender Schokolade sehen, mit einer leuchtend roten Himbeere obendrauf.

In Restaurant B denkt das Gehirn nicht mehr an die "Kosten" von 7€, sondern an die "Belohnung" des Genusses, den das Foto vorwegnimmt. Der Preis rückt in den Hintergrund.

3 Neuromarketing-Schlüssel für Ihr Digitales Menü

Wenn Sie möchten, dass Ihre Kunden Premium-Gerichte bestellen, können Sie kein statisches PDF verwenden. Sie brauchen eine Plattform, die es Ihnen ermöglicht, diese Techniken anzuwenden:

🎨 Lebendige Farben und Sättigung

Moderne Handy-Bildschirme (OLED/Retina) lassen Lebensmittelfarben stärker hervortreten als gedrucktes Papier. Verwenden Sie Fotos mit lebendigen Rot-, Orange- und Grüntönen, die den Appetit anregen.

⚓ Der Visuelle Ankereffekt

Platzieren Sie das Foto Ihres teuersten Gerichts (der Anker) am Anfang der Kategorie. Auch wenn sie es nicht bestellen, lässt es die folgenden Gerichte (mit hohen, aber niedrigeren Preisen) im Vergleich günstig erscheinen.

(Menü-Engineering).

Visueller Ankereffekt im Digitalen Menü

⚡ Beseitigen Sie die Lesebarriere

Ein müder Kunde möchte keine 4 Zeilen Zutaten lesen. Ein Foto vermittelt "Frische", "Portionsgröße" und "Qualität" in 0,1 Sekunden. Erleichtern Sie die Entscheidung.

Warum das PDF den Impulskauf zerstört

Viele Gastronomen machen den Fehler, ein PDF auf ihre Website hochzuladen. Das Problem mit PDFs auf dem Handy ist:

  • Man muss hineinzoomen (das ist nervig).
  • Enthält meist wenige Fotos (wegen Druckkosten beim Design für den Druck).
  • Es ist ein "kaltes" und administratives Erlebnis.

Ein natives Digitales Menü hingegen ist wie eine Liefer-App gestaltet (wie UberEats oder Lieferando). Es ist optimiert, um mit großen Bildern und Touch-Navigation zu verführen und das Online-Shopping-Erlebnis zu replizieren, an das wir alle gewöhnt sind.

Fazit: Machen Sie das Teure unwiderstehlich

Wenn Sie Gerichte für 30€ verkaufen wollen, muss Ihre Speisekarte nach 30€ aussehen. Eine mit Öl verschmierte Textliste oder ein unscharfes PDF auf dem Handy sagt Ihrem Kunden: "Hier achtet man nicht auf Details."

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